Saturday, October 14, 2006

Etwas über mich

Nennt mich einfach Miri. Mehr über mich kannst Du auf unserer Website erfahren, welche Mastri und ich zusammen gemacht haben und zwar mit viel Liebe und Zuneigung.

Es war eine harte Zeit für uns beide, aber die Erinnerung daran ist sehr schön.

Ich möchte Euch berichten, was in den letzten 10 Jahren meines Lebens passiert ist.
Besonders möchte ich euch erzählen über mein Lebenswandel, meine
Romanze und meine Reise Erfahrungen in Indonesien.

All diese Erfahrungen werde ich niederschreiben. Suche auch nach einem Verlag, der meine Story „Ich und mein verstorbener Mann“ auf Englisch, Deutsch und Indonesisch herausgeben möchte.

Selbstverständlich freue ich mich sehr über alle Kommentare /
Anregungen/Kritiken.

Also: Nach langen, langen Jahren habe ich meinen Freund wieder getroffen
( jetzt mein verstorbener lieber Mann) und ein reizendes Baby wurde
im Jahr 2001 im Solo (Surakarta) geboren, Inzwischen ist er bereits vier Jahre jung (Foto).

Sunday, October 08, 2006

Ich und mein Lebens

ntitled Documen

Hallo,

ich begrüße Euch herzlich und bedanke mich für eure Zeit, meinen Blogger fleißig zu lesen! Es ist ein Lebensgeschichte und lange Reiseerfahrung.

Ich werde versuchen, Euch einen interessanten Erfahrungsbericht zu geben und hoffe, ihr lest ihn mit Genuss. Selbstverständlich freue ich mich über Eure Kommentare und Anmerkungen.

Eigentlich ging ich mich zwei Zielen nach Indonesien: Erstens natürlich insgeheim, um meinen ehemaligen „Computerlehrer“ mit viel Glück vielleicht doch wieder zu sehen und zweitens dienstlich, J um Stoff für meine Magister Arbeit zu sammeln.

Mein „Computerlehrer“, der mich immer von weit weg mit seinen tröstenden und motivierenden E-Mails über Jahre begleitet hatte, egal ob ich in Indien, Leiden, Kalifornien, Philippinen, Singapur oder in Tokio war.

Er ist mein bester Freund geworden und später wurde er auch mein liebster Ehemann, jemand der immer versucht zu verstehen und mir zu helfen und mich auch immer nun ließ, was ich gerne wollte.

Nach seinem tödlichen Flugzeugabsturz in Solo werde ich hier versuchen, alle Erinnerungen der vergangenen 10 Jahre meines Lebens niederzuschreiben

Also ich schreibe über meine Gedanken und Gefühle, meinen Alltag um die plötzliche Trennung von meinem liebsten Mann besser zu verkraften.

Ich fange an, wie ich mich fühlte, als ich beschlossen habe, in Indonesien weiter zu leben. Alle erstes natürlich ob ich einen Kulturschock bekommen werde oder nicht.

In der Umgebung von Mastri Familie konnte das bestimmt nicht passieren, da seine Familie damals als „politische Flüchtlinge“ alle in Deutschland lebten.

Und die Indonesische Kultur ist meine dritte Kultur, die ich leben sollte aber bin ich denn tapfer genug und nicht so beeinflusst von meinen ersten beiden Kulturen, in denen aufgewachsen bin?

Die Landessprache „Bahasa Indonesia“, und damit auch die Denkweise der Urahnen jedes Volks, beherrschte ich nach unserer dreijährigen E-Mail-Korrespondenz schon perfekt .

Werde ich glücklich existieren, ich meinte nicht existieren mit materiellen Dingen, sondern innerlich reich, da ich ja als drittes Kind eines Weinbauers aufgewachsen bin und immer unterwegs war, legte ich nicht so viel Wert auf materielle Dinge und kann mit ganz einfachen Dingen glücklich sein.

Einerseits erwarte ich, was heutzutage schon als Luxus oder Rarität bezeichnet werden kann Zeit füreinander, um eine freundliche Umwelt und ein gute Kommunikation ermöglichen zu können.

Eines weiß ich sicher, dass ich mich neben ihn und in Umgebung seiner Familie wohlfühlen kann. Ich werde aber nicht zu Hause rumhocken und Kaffe trinken, nein, das kann ich wirklich nicht!

Ich muß hin und wieder überall schnuppern können, so wie in meiner Kindheiten, als ich mit meinen Geschwistern auf dem Pferd durch Wiese und Wald geritten bin oder während meines Lebens in verschiedenen Städten und Metropolen auf dieser Erde.

Und ich werde keine Langeweile haben, da ich als Ethnologin nie auslernen kann in einem 17.508 Inseln und mehr als 300 unterschiedlichen Sprachen. Nun muss ich kurz aufhören, mein vierjähriger kleiner Mann hat mich gerufen, aber ich verspreche Euch bald wieder weiter zu schreiben, sobald ich Zeit habe in meinem Alltag als alleinerziehende Mutter und Geschäftsfrau. Naja, eine echte Emanze eben, wie meine Schwiegermutter gerne sagt.